Photodynamische Therapie (PDT)

Im Rahmen der veränderten Sonnengewohnheiten und der damit einhergehenden zunehmenden Sonnen- bzw. UV-Belastung, sieht man seit einigen Jahren eine Zunahme des weißen und schwarzen Hautkrebsen bzw. deren Vorstufen. Die sicherlich häufigste Vorstufe des weißen Hautkrebses ist die sog. aktinische Keratose. Bei dieser Veränderung handelt es sich nach neuesten Erkenntnissen bereits um einen Hautkrebs, der allerdings zunächst nur oberflächliche Hautpartien betrifft. Durch starke Lichteinwirkung kommt es im Laufe der Zeit zu einer Schädigung der Zellen in der oberen Hautschicht. Die geschädigten Zellen durchsetzen nach und nach lokal die Oberhaut. So entstehen die für die aktinischen Keratosen so charakteristischen Verhornungen der Haut. Die häufigsten Lokalisationen sind der Kopf - hier vor allem Stirn und „Glatze“, der Nasenrücken, die Wangen, Ohrmuscheln sowie Unterarme und Handrücken. Entscheidend für die Entstehung ist dabei die sog. kumulative Gesamtsonnendosis, d.h. die Sonnenbelastung, welche man im gesamten Leben „abbekommen“ hat und weniger der Sonnenurlaub im letzten Jahr am Mittelmeer.






Typischerweise entwickeln sich die Veränderungen daher bei Personen, die über Jahre hinweg beruflich intensiv der UV-Strahlung ausgesetzt waren, wie beispielsweise Maurer oder Straßenbauarbeiter. Daher empfiehlt sich unbedingt ein hoher Sonnenschutz ab Faktor 30 während der Tätigkeit.