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Hautkrebserkrankungen

Jährlich erkranken etwa 130.000 Menschen in Deutschland an Hautkrebs, davon ca. 90 Prozent an eben diesen Tumoren. Von den drei wichtigsten Hautkrebsarten (Basalzellkarzinom (BCC), Plattenephitelkarzinom (Stachelzellkarzinom, Spinaliom), malignes Melanom (schwarzer Hautkrebs)) wird das BCC am häufigsten diagnostiziert, besonders in der Gesichtshaut.
Durch UV-Licht - natürlich oder künstlich (Solarium!!) - können die sog. Basalzellen der Oberhaut derart geschädigt werden, dass sich ein Tumor entwickelt. Nur in seltensten Fällen entstehen beim Basaliom Metastasen. Dieser Tumor wächst allerdings lokal zerstörerisch, d.h. bei Nichtbehandlung bis in den Knochen und Knorpel. Bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung auch von Vorstufen werden mehr als 95% der Fälle geheilt.
Bevorzugt sind Menschen ab dem 60. Lebensjahr. Wie bei allen lichtbedingten Hauterkrankungen ist auch bei BCC in Mitteleuropa eine steigende Tendenz der Neuerkrankungen (zur Zeit eine jährliche Rate von ca. fünf Prozent) zu beobachten.