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Was sind Warzen überhaupt?

Warzen sind scharf begrenzte, gutartige Verdickungen der Horn- und Oberhaut unterschiedlicher Form mit einer rauen, schuppigen Oberfläche. Sie werden durch ein ansteckendes Virus (Humanes Papilloma-Virus, HPV) hervorgerufen. Ausgelöst werden sie an den unterschiedlichen Hautregionen von verschiedenen Subtypen des Virus. Gewöhnliche Warzen (Verrucae vulgares) an Händen und Füßen betreffen vor allem Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene. Sie breiten sich oft auf der Haut des Betroffenen weiter aus und werden auch auf andere Personen übertragen. Die Zeit von der Infektion bis zum Sprießen der Warzen (Inkubationszeit) ist sehr variabel und kann durchaus Jahre betragen.

Zu den häufigsten und unangenehmsten Typen gehören:
  • Dornwarzen an der Fußsohle, die in die Tiefe wachsen
  • Flachwarzen: Häufig im Gesicht (auch dort ansteckend!!)
  • Genitalwarzen, auch als Feigwarzen bekannt, gehören nicht zu den gewöhnlichen Warzen. Sie sind sehr viel ansteckender und werden durch Geschlechtsverkehr übertragen. Ebenfalls nicht zur Gruppe der vulgären Warzen gehören die Dell- oder Schwimmwarzen (Mollusca contagiosa). Sie werden von einer anderen Virusgruppe verursacht und sehen auch anders aus: Sie sind wenige Millimeter groß, hellrot und perlenähnlich. Die Größeren weisen zentral eine Delle auf. Man geht davon aus, dass 75 bis 80 Prozent der Bevölkerung in den Industrienationen mindestens mit einen Typus der Warzenviren infiziert sind.